Werdegang

Hier könnt ihr mich etwas besser kennenlernen!

Pferde begleiten mich, seitdem ich denken kann

Noch bevor ich gehen konnte, saß ich bereits in der Windel am Pony einer Bekannten. Andere Kinder hatten ein Schaukelpferd, ich hatte “Speedy”.

Ich bin in einer echten Pferdefamilie aufgewachsen:

Mama als Fan der klassischen Dressur, Papa im Springsattel und im Gelände, mein Onkel ebenfalls im Parcours, meine Tante mit Wanderreiten und mein Uropa als Hufschmied. Pferde waren bei uns also weniger Hobby und mehr Familienmitglieder, sowie alle anderen Tiere.

Viele Reitstunden habe ich mir als Kind selbst verdient. Mit dem Fahrrad in den Stall zum Ausmisten und Pferde auf die Koppel bringen. Rückblickend war das meine erste Schule für Disziplin, Verantwortung und Stallorganisation.

Mit erst 13 Jahren, kamen die ersten Pflege- und Reitbeteiligungen. Bodenarbeit, verschiedenste Pferde, neue Situationen, dabei oft nach dem Motto: „Wird schon irgendwie funktionieren.“

Das erste eigene Pferd

Im Jahr 2016 erfüllte ich mir meinen Traum vom eigenen Pferd: Leonardo, damals knapp vierjährig und noch komplett Roh. Ich habe ihn selbst angeritten und ausgebildet, dabei haben wir beide sehr viel voneinander gelernt. Leo, wie wir ihn nennen, bleibt seither auch weiterhin an meiner Seite und wird stets (meist ein wenig zu sehr) verwöhnt.

Durch meine eher zierliche Statur wurde ich schnell im Stall zum „Ponybereiter vom Dienst“. Das hatte den Vorteil, dass ich früh viele sensible, junge Ponys und Pferde arbeiten durfte und dabei ein sehr feines Gefühl für Körpersprache und Balance entwickeln konnte. Dabei hat sich auch eine gewisse Vorliebe für “Verhaltensspezialisten” entwickelt. 

Meine Turniererfolge bewegen sich derzeit bisher bewusst im Rahmen lokaler Reitertreffen, die Ambition ist zwar da, aber nicht um jeden Preis. Der Fokus liegt für mich immer auf der fairen Ausbildung und dem Wohl des Pferdes. Die Turnierlizenz habe ich sowohl im Springen als auch in der Dressur absolviert, einfach um das nötige fachliche Fundament und Verständnis für beide Sparten mitzunehmen. 

Nach der Matura im Tourismusbereich zog es mich wieder dorthin, wo ich ohnehin die meiste Zeit war: in den Stall.

Ich arbeitete als Pflegerin für international erfolgreiche Spring- und Dressurpferde und war neben anderen Jobs, auch als Assistentin beim Tierarzt tätig. Diese Zeit hat meinen Blick für Bewegung, Gesundheit und Zusammenhänge im Pferdekörper enorm geschärft und mir gezeigt, wie wichtig genaues Hinschauen ist.

Im Oktober 2025 habe ich dann meine Ausbildung in Bayern bei Esra Ruhland abgeschlossen.

Heute liegt mein Fokus auf der ganzheitlichen Körperarbeit zur Förderung von Beweglichkeit, Losgelassenheit und Wohlbefinden, mit viel Ruhe, Gefühl und einem individuellen Zugang zu jedem Pferd.

Weiterbildungen sind bereits geplant, denn man lernt in diesem Beruf nie aus (und die Pferde erinnern einen freundlich daran, wenn man glaubt, schon alles zu wissen).

Mein Ziel ist es, jedes Pferd als Individuum zu sehen und es mit Fachwissen, Geduld und einer ordentlichen Portion Herz zu unterstützen.